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Check-up wozu?
Unser Wissen über die Entstehung von Krankheiten nimmt stetig zu
und immer mehr Risikofaktoren können durch Untersuchungen aufgedeckt
werden. Daher wachsen die Chancen, Krankheiten vorzubeugen, wenn der Gesundheitszustand
regelmäßig überprüft wird.
Welche Risiken besonders zu beachten sind, ergibt sich individuell in
einem ausführlichen Gespräch mit Berücksichtigung der persönlichen
und familiären Vorgeschichte.
Woraus besteht ein Check-up?
Ein Check-up beinhaltet immer eine gründliche körperliche Untersuchung
und eine Laboruntersuchung des Blutes und des mitgebrachten Morgenurins,
evtl. auch EKG, Lungenfunktionstest und Ultraschalluntersuchungen einschließlich
Farbdoppler-Sonographie der Gefäße.
Falls Spezialuntersuchungen erforderlich sind, arbeite ich eng mit den
Kollegen anderer Fachgebiete zusammen, deren Befunde in das Abschlußergebnis
einbezogen werden.
Das Gesamtergebnis und die daraus folgenden Empfehlungen werden schriftlich
zusammengefaßt.
Wieviel Zeit muß für einen Check-up
eingeplant werden?
Das ausführliche Vorgespräch und die allgemeinmedizinischen
Untersuchungen finden in einigen Stunden am Vormittag statt.
Nachmittags liegen auch die Laborergebnisse vor. Danach erfolgt eine eingehende
Erörterung der erhobenen Befunde. Auf Wunsch kann dies am selben
Tag stattfinden.
Welche Vorbereitung ist nötig?
Nach einer leichten Mahlzeit gegen 18:00 Uhr am Vorabend des Untersuchungstermins
sollten Sie nichts mehr essen, damit die am Folgetag ermittelten Laborwerte
möglichst zuverlässig sind. Danach sind ungesüßte
Getränke möglich. Am Untersuchungsmorgen können Sie vor
der Blutabnahme zwei Tassen ungesüßten Tee oder Kaffee und
stilles Wasser trinken. Abweichungen von diesem Verfahren können
bei der Terminvereinbarung besprochen werden.
Wenn Sie Blutentnahmen schlecht tolerieren, kann die Stelle der Venenpunktion
mit einem Betäubungspflaster unempfindlich gemacht werden, das Sie
beim Eintreffen in der Praxis erhalten.
Ihren Impfpaß sollten Sie nicht vergessen.
Warum Check-up durch die Hausärztin?
Untersuchung und Therapie liegen in einer Hand.
Die beim Check-up erhobenen Befunde dienen auch dazu, Vergleichswerte
zu erheben. Im Krankheitsfall kann es nämlich von Interesse sein,
ob ein abweichender Untersuchungsbefund als harmlose Normvariante schon
immer besteht ( dann war sie schon beim Check-up vorhanden) oder Ausdruck
der dann aktuellen Problematik ist.
Mit einem hausärztlich durchgeführten Check-up haben Sie die
Gewißheit, daß alle gesundheitsbezogenen Daten an einer Stelle
gesammelt werden und im Krankheitsfall sofort zu Ihrem Nutzen verfügbar
sind. Dies kann die Diagnose erleichtern und eine Behandlung schneller
möglich machen.
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